5 Häufige Fehler, die WordPress-Anfänger machen

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Das Tolle bei WordPress ist, dass auch Anfänger ohne technische Kenntnisse in der Website-Entwicklung ihre eigene Website mit Leichtigkeit aufsetzen können. Diese Tatsache kann aber auch eine Schattenseite haben, da Leute häufig grundlegende Dinge nicht beachten und dann mit den Folgen leben müssen. WordPress ist großartig, wenn Sie die notwendigen Wartungsmaßnahmen durchführen. Ansonsten enden Sie mit einer langsamen und unsicheren Website. Hier sind fünf der häufigsten Fehler, die wir bei WordPress-Projekten sehen.

1. Kein Back-up anlegen

Das ist der größte Fehler, den neue Nutzer machen. Neue Nutzer haben noch nie die Probleme erlebt, die die Wartung der Website mit sich bringen kann und kennen daher die Wichtigkeit eines Back-ups nicht. Leute erkennen in der Regel erst, dass sie ein Back-up benötigen, wenn es bereits zu spät ist. Hier ist ein wichtiger Tipp: Egal, was Sie mit Ihrer Website anstellen, mit einem Back-up kann der vorherige Zustand schnell wieder hergestellt werden. Wenn Sie kein Back-up haben, dann haben Sie keine Möglichkeit, die Dinge rückgängig zu machen, die Sie an Ihrer Website vorgenommen haben.

Ein WordPress-Backup zu erstellen ist einfach. Sie können das von WordPress bereitgestellte Feature nutzen, indem Sie in das Dashboard gehen, dann zu Werkzeuge und dann auf Export klicken. Das verfügbare Plug-in macht die Sache noch einfacher. Sie können Plug-ins wie UpdraftPlus Backup and Restoration oder Duplicator nutzen, um Back-ups mit wenigen Klicks zu erzeugen. Erstellen Sie einen automatischen Back-up-Mechanismus, um sicherzustellen, dass Ihre Website nur so kurz wie möglich nicht erreichbar ist.

2. Themes von einer nicht vertrauenswürdigen Quelle verwenden

Diesen Fehler sehen wir sowohl bei großen als auch kleinen Unternehmenswebsites. Wenn ein Entwickler eine Website erstellt, dann ist das kein Problem. Wenn die Website allerdings von einer Person erstellt wird, die kein technisches Wissen hat oder vielleicht ein junger Verwandter des Inhabers ist, dann sehen wir den Fehler häufig. Dies passiert typischerweise, wenn Leute nicht für ein Theme bezahlen wollen und stattdessen das Premium-Theme von eine Filesharing-Plattform herunterladen oder von einer anderen nicht vertrauenswürdigen Website und es dann auf Ihrer WordPress-Website einsetzen.

Hier ist der Knackpunkt. Das Theme, welches sie hochladen, ist eine Menge Code. Die Person, die das Theme geteilt hat, könnte darin ganz leicht schädlichen Code einschleusen und diesen auf Ihrer Website ausführen. Das ist ein fataler Fehler und wir sind überrascht, wie weit verbreitet er ist.

Wenn Sie ein kostenloses Theme möchten, dann sollten Sie nur solche herunterladen, die auf der offiziellen Website angeboten werden. Wenn Sie ein Premium-Theme haben wollen, dann müssen Sie auf der Originalwebsite des Theme-Herstellers dafür bezahlen. Riskieren Sie nicht Ihre gesamte Website für ein Theme.

3. Die Standardeinstellungen nicht ändern

WordPress wird vollständig vorkonfiguriert ausgeliefert. So können Sie alles testen. Ein weit verbreiteter Fehler ist, die Standardeinstellungen beizubehalten. Dies führt zu einem schlechten Bild der Website, aber kann auch die Sicherheit gefährden. Manche Leute ändern das Standard-Sicherheitspasswort nie. Auf professionellen Websites wird dieser Fehler nicht gemacht.

Andere Standardeinstellungen können die Website unprofessionell aussehen lassen. Viele Leute ändern beispielsweise die Tagline „Just another blog“ nicht. Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Blog erstellen, der sich von anderen abhebt und die Überschrift sagt einfach „Nur ein weiterer Blog“. Das gleiche gilt für Ihr Favicon. Passen Sie es an Ihre Marke an.

Die Standard-Seitenstruktur beizubehalten ist ebenfalls ein großer Fehler. WordPress benennt Ihre Seiten beispielsweise p=325. Das ist gerade für SEO ein Unding. Ändern Sie dies in ein ansprechenderes Format.

4. WordPress nicht aktuallisieren

WordPress-Updates sind lebenswichtig für Ihre Website. Es gibt zwei Arten von Fehlern, die wir bei Updates häufig sehen.

Der Erste ist, dass viele Leute ihre Website nicht aktualisieren. Sie ignorieren ganz einfach die Updates und verwenden die alte Version weiter. Das Problem dabei ist, dass die Updates auch sicherheitsrelevante Fehler beheben. Wenn ein Problem entdeckt wurde, erstellt WordPress ein Update so schnell wie möglich und veröffentlicht es. Wenn Sie Ihre Website nicht updaten, dann ist sie gefährdet.

Der zweite Fehler ist, dass viele Leute WordPress Updates nicht regelmäßig durchführen. Sie managen die Plug-ins nicht richtig und manche Plug-ins stellen daraufhin den Dienst ein. Sie sollten sicherstellen, dass die Plug-ins mit der neusten Version von WordPress kompatibel ist. WordPress macht dies leicht, indem Sie dies direkt auf dem Dashboard auf der Plug-in-Seite erkennen können.

5. Die Sicherheit von WordPress vernachlässigen

Neue Nutzer machen sich meist keine Gedanken über Sicherheit, bis sie gehackt wurden. Das Traurige daran ist, dass es uns WordPress sehr leicht macht, Ihre Website sicher zu halten. Alles, was Sie tun müssen sind ein paar grundlegende Sachen.

Wir haben bereits über Back-ups gesprochen. Aber Sie MÜSSEN ein Back-up haben, falls die Sicherheit kompromittiert wurde.

Sie müssen sicherstellen, dass sie nur begrenzt viele Anmeldeversuche haben. Dies schützt Sie vor Brute-Force-Angriffen. Je geringer die Zahl eingestellt ist, desto weniger Versuche hat der Angreifer.

Außerdem ist eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung sinnvoll. Damit verhindern Sie Passwortdiebstahl durch Keylogger.

Sobald Sie diese grundlegenden Sachen umgesetzt haben, wird die Sicherheit Ihrer WordPress-Installation deutlich besser sein. Es gibt zudem Dienste, die die Website ständig auf Angriff überwachen.

Wenn Sie an der Wartung Ihrer WordPress-Seite arbeiten, dann sollten Sie darauf achten, diese weitverbreiteten Fehler nicht zu machen. Sobald Sie ein Back-up gemacht haben, können Sie sich deutlich sicherer fühlen, wenn Sie mit Ihrer Website arbeiten. Und erst wenn Sie mit Ihrer Website arbeiten, verstehen Sie, wie der Aufbau einer Website funktioniert.

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